Meine Reise nach England – Glastonbury

Meine Reise ging diesen Sommer nach England, wo ich die Gelegenheit hatte, verschiedene Kraftplätze wie Stonehenge, Avebury und Glastonbury zu besuchen.
Die Energie in Glastonbury war für mich die intensivste, und der Ort selbst hat mich am meisten beeindruckt. Daher will ich euch ein klein wenig an Eindrücken und von der Kraft und Energie an diesem Ort berichten.

Der Ort Glastonbury ist mit König Arthus, Merlin, Morgaine und Avalon mit dem Film: „Die Nebel von Avalon“ doch recht mystisch und sagenumwoben.
Als ich ankam, war es wider erwarten recht ruhig, eine überschaubare Menschenmenge.
Mein erstes Ziel war der heilige Berg der Thor, der mit seinem Turm, erhaben, unübersehbar über den Ort wacht. Terrassenförmige, labyrinthähnliche Linien umlaufen den grünen Hügel, ohne Häusermengen ringsum, nur der Turm darauf.
Noch am Fuße des Berges spürte ich schon, wie sich meine linke Körperhälfte aktivierte und ich meinen linken Fuß plötzlich besser wahrnahm als vorher. Je weiter ich den Berg hochging um so intensiver verspürte ich die Aktivität meiner weiblichen Körperhälfte. Der Ausblick vom Gipfel war atemberaubend schön. Ein Gefühl der Heimat aus längst vergangenen Tagen, machte sich in mir breit, als ich am Thor ankam und ich es mir zum Ausruhen und zu einer Meditation im Gras bequem machte. Dabei versank ich förmlich im Berg, der Erde als Schoß der Großen Göttin, und alle vorher wahrgenommenen Energien verstärkten sich. Die Energien der Priesterinnen waren allgegenwärtig und deren Kräfte wirken noch immer, auch in mir.

Mein nächstes Ziel war der verträumte englische Garten Chalice Well, mit seiner Kelchquelle und einer der ältesten Brunnen Großbritanniens, am Fuß des Hügels Thor. Die Quelle entspringt am Berg Thor und hat einen hohen Eisenanteil und eine sehr reinigende Wirkung.
Beim Betreten des Gartens breitete sich eine Ausgeglichenheit aus, wie ich sie selten vorher an einem Ort verspürte. Der Gartenweg führte mich direkt zu dem Wasserbrunnen, wo der Deckel das Symbol zweier ineinandergreifender Kreise trägt. Die Vereinigung von Himmel und Erde, Geist und Materie, bewusst und unbewusst und für mich sehr stark zu spüren, der Ausgleich der männlichen und weiblichen Kraftquelle und Energien.
Als ich an diesem Brunnen saß und mich dieser Energie hingab, überkam mich ein Gefühl von riesigem Glück und Dankbarkeit. Es war wie die zweite Stufe einer Einweihung. Zu der Ersten am Berge Thor, kam jetzt die Vollendung in der Vollkommenheit des Weiblichen, und zugleich die Vereinigung der männlichen Energie. Alle weiteren Wasserläufe und Brunnen, welche das Wasser aus dieser einen Quelle führen, sowie die gesamte Gartenanlage, trägt die Energie der Fruchtbarkeit des Weiblichen, in der Begegnung des Männlichen zum Segen der gesamten Erde und deren Lebewesen.

Nach einem kurzen Fußmarsch stand ich vor der gewaltigen Ruine der Glastonbury Abbey. Beeindruckt von dem gewaltigen Bauwerk, das selbst als Ruine noch Macht, Kraft und Frieden ausstrahlt, verschlägt es mir fast die Sprache. An diesem Ort war die männliche, und doch weiche und ehrwürdige Kraft eines Königs allgegenwärtig, all die Energien, die einen wirklichen „König“ ausmachen! Die Grabstätte von König Artus und seiner Frau Guinevere liegt im Inneren der Ruine, das von einer starken faszinierenden Wachheit überschattet wird. In mich gekehrt, setzte ich mich andächtig auf den Boden, um dies alles auf mich wirken zu lassen.
Als ich mich weiter um die Abbey bewegte, viel mein Blick nochmal zurück auf den Berg Thor, dazwischen mit dem Garten Chalice Well, die in gerader Luftlinie, wie angereiht hintereinander liegen.
Der gesamte Tag war für mich eine lohnenswerte, wunderbare „Energien-Reise“.

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